Welche Wirkung haben Bananenbaumblätter im Aquarium?

DSC_0869-300x200 Welche Wirkung haben Bananenbaumblätter im Aquarium?Es zählt zu den Allroundern in der asiatischen Zierfischzucht: das Blatt der Bananenstaude. Seit vielen Jahrzehnten vertrauen die asiatischen Aquaristen auf den Einsatz der Bananenbaumblätter im Aquarium. Denn ihnen werden zahlreiche positive Eigenschaften für die Wasserqualität und auch das Wohlbefinden der Aquariumsbewohner nachgesagt. Besonders bei der vorbeugenden Behandlung von Krankheiten wirken die Bananenbaumblätter wahre Wunder. So werden sie zur präventiven Behandlung von Pilzkrankheiten und Schleimhautschäden wie Bissverletzungen ebenso eingesetzt wie bei Ektoparasiten, Flossenfäule und Laichverpilzung. Gleichzeitig wirken sich die Wirkstoffe der Blätter der Bananenstaude auch positiv auf die Färbung und Leuchtkraft der Fische aus und tragen zudem zu einer verbesserten und gesteigerten Laichbereitschaft bei.

Letztere wirkt sich vor allem beim Kampffischen wie dem Plakat und auch Halfmoon besonders positiv aus. Die Bananenbaumblätter im Aquarium sind besonders deswegen eine Alternative zum bekannten Seemandelbaumblatt, weil sie sowohl in Süß- wie auch Salzwasserbecken zum Einsatz kommen können. Hiervon profitieren besonders empfindliche Fischarten wie der Simplex und auch der Albis.

Die richtige Anwendung und Verwendung der Bananenbaumblätter

DSC_0865-300x280 Welche Wirkung haben Bananenbaumblätter im Aquarium?Den Bananennaumblättern wird eine umfassende Wirkung auf Wasserqualität und ph-Wert im Aquariumswasser nachgesagt. Doch wie bei allen Produkten kommt es auch beim Blatt der Bananenstaude auf die richtige Anwendung und Verwendung an. In Europa werden die Bananenbaumblätter als Geheimtipp proklamiert, denn so weit verbreitet in der Aquaristik wie die Seemandelbaumblätter sind sie noch nicht. Dies mag auch an ihrer jeweiligen Verfügbarkeit liegen. Denn diese ist, im Vergleich zu anderen Blätter wie des Walnuss- oder auch des Seemandelbaumes noch sehr gering. Auch scheint es einen Unterschied im Wirkungsgrad zu geben, ob Blätter der europäischen oder asiatischen Bananenstaude verwendet werden. Denn die Wirkungskraft europäische Blätter scheint denen Asiatischer hinten an zu stehen.

Grund hierfür liegt in den Sonnenstunden, durch die das Blatt die gewünschten und geforderten Inhaltsstoffe produzieren und speichern kann. Wichtig für die Verwendung ist eine schonende Behandlung der Blätter. Diese beginnt bei der Ernte und endet mit der Lagerung kurz vor Einsatz. Zum Einsatz von Bananenbaumblättern müssen diese trocken und dunkel gelagert werden und bedürfen einer ebenso guten Luftzirkulation wie die Blätter des Walnuss- und Seemandelbaumes. Denn nur so kann verhindert werden, dass die Bananenbaumblätter beginnen zu schwitzen. Denn das Schwitzen birgt das Potential von Keim- und Schädlingsbildung bis hin zum Schimmelbefall. Fatale Folgen nicht nur für das Wasser des Aquariums, sondern auch für die Gesundheit seiner Bewohner. Außerdem ist wichtig, dass die einzusetzenden Blätter der Staude frei von Pestiziden sind und auch über keine anderen schädlichen Bakterien und Keime verfügen.

Auf die Dosierung kommt es an

Mit den Blättern der Staude kann auf zwei Weisen gearbeitet werden. Davon hängt auch die Dosierung ab. Zum einen werden die Bananenstaudenblätter gerne präventiv und vorbeugend eingesetzte. So wirken sie sich zum einen auf das potentielle Entstehen von Krankheiten aus, wie auf die Farbgebung der Fische. Wer präventiv mit den Blättern der Bananenstaude arbeiten möchte, der gibt auf 100 Liter etwa 1 bis 2 Blätter hinzu. Gleichzeitig können die Bananenbaumblätter aber auch zur Intensivbehandlung bei bestehender Krankheit und zur Steigerung der Laichbereitschaft verwendet werden. In diesem Fall wird zu einer Dichte von einem Blatt auf 5 Liter gesprochen.

In beiden Fällen saugen sich die Staudenblätter in den folgenden 48 bis 72 Stunden mit Wasser voll. Möchte man diesen Vorgang beschleunigen, so können die Blätter komplett untergetaucht werden. Sind die Staudenblätter erst einmal mit Wasser gefüllt, beginnen sie ihre Wirkstoffe an die Umgebung abzugeben. Dieser Vorgang dauert ein bis zwei Wochen. Nach dieser Zeitspanne können die Blätter aus dem Aquariumswasser genommen werden, denn ihre Wirkung ist verblasst. Wer die Bananenbaumblätter dennoch im Wasser halten möchte, kann sie, wie die Blätter des Seemandelbaumes, auch als Futter- und Nahrungsquelle für Krebstiere, Garnelen und Harnischwelsen verwenden. Für dieses ist das fruchtige Blatt nämlich eine wahrhaft schmackhafte Delikatesse.

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