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25. April 2016

Warum wachsen meine Aquariumpflanzen nicht?

Gerade Aquaristik-AnfĂ€nger haben mit diesem Problem zu kĂ€mpfen: Die Pflanzen wachsen im Aquarium nicht. Nachfolgend ein paar grundlegende Tipps, wie man im Becken das Pflanzenwachstum unterstĂŒtzen kann.

Aquariumpflanzen brauchen einen festen Tag-Nacht-Rhythmus

In der freien Natur gibt es einen Tag-Nacht-Rhythmus, der auf alle FĂ€lle auch im Becken nachgeahmt werden sollte. Am besten, man setzt fĂŒr die Beleuchtung eine automatische Steuerung ein. Eine digitale Zeitschaltuhr kann hier beispielsweise hilfreich sein.

Optimal sind eine Beleuchtung von fĂŒnf Stunden, danach zwei Stunden Pause und erneut eine Beleuchtungsphase, die fĂŒnf Stunden dauert. WĂ€hrend die Beleuchtungspause dem Algenwachstum entgegenwirkt, macht sie den Aquariumpflanzen dagegen nichts aus. Selbst in der Natur gibt es wĂ€hrend des Tages Phasen, in denen die Pflanzen keinerlei Sonne abbekommen.

Aquarium stets im unter Drittel kĂŒrzen

Zahlreiche Aquarianer machen den Fehler, dass sie bei ihren Pflanzen lediglich die Spitzen abschneiden. Das bewirkt, dass die geschnittene Pflanze jede Menge Energie in die neuen Triebe stecke und sich nicht auf das Wachsen der bereits bestehenden Triebe fokussiert.
Die neuen Triebe machen, dass die ganze Pflanze nicht mehr so gut wĂ€chst. Zahlreiche Triebe können zudem frĂŒher oder spĂ€ter ein Platzproblem im Becken auslösen, weil alle Pflanzen Platz brauchen, um ebenso ausreichend Licht abzubekommen.

Pflanzen mit genĂŒgend Platz einpflanzen

Ein zu dichtes Einpflanzen der Pflanzen ist ein großer Fehler, der vermieden werden kann. Damit sorgt man ziemlich schnell dafĂŒr, dass eine Pflanze die andere sozusagen in den Schatten stellt. Sie hindern sich so daher gegenseitig am Wachsen.
Zahlreiche AnfĂ€nger setzen die Pflanzen in den BĂŒndeln ein, in denen sie verĂ€ußert werden. Das sollte man auf keinen Fall machen.

Vor der Einsetzung sollten die Gummis, das Blei und alles, was nicht zu den Pflanzen gehört, beseitigen. Zudem sind sie unter lauwarmen Wasser abzuspĂŒlen.

Auf die richtigen Pflanzenarten fĂŒr Hintergrund und Vordergrund achten

Allgemein eignen sich alle Arten entweder besser fĂŒr den Vordergrund oder fĂŒr den Hintergrund. Schnell wachsende Pflanzen, die ebenso ziemlich groß werden, sind fĂŒr den Hintergrund gedacht. Im Vordergrund verwendet man buschige, langsam wachsende Pflanzen.

Dazu gibt es einige GrĂŒnde: Einerseits benötigen die Fische ausreichend Platz zum Schwimmen. Weil man sie mit Sicherheit dabei beobachten möchte, ist es am besten, den Vordergrund den Tieren exakt diesen Freiraum zu bieten.

Weiterhin ist durch die Pflanzen im Vordergrund, die langsam wachsen, ein eventueller Algenbefall möglich. Mit einer stĂ€rkeren Wasserzirkulation im Aquarium kann dem entgegengewirkt werden. Weil es in den dĂŒnner bepflanzten Abschnitten des Beckens mehr Zirkulation gibt, ist es daher klar, dass man langsam wachsende Pflanzen in den Vordergrund einpflanzt. Denn selbst starker Algenbefall bewirkt, dass sie nicht wachsen.

Keinen feinkörnigen Boden einsetzen

Ein feiner Sand als Bodengrund schaut toll aus, sorgt aber dafĂŒr, dass im Aquarium das Pflanzenwachstum behindert wird. Sand verdichtet besonders stark, was dazu fĂŒhrt, dass die Wurzeln keinen Platz mehr haben sich zu entwickeln. Daraus folgt, dass die Aquariumpflanzen nicht wachsen.

Viele Pflanzen, die in Aquarien verwendet werden, stammen aus fließen GewĂ€ssern, in denen eher ein grobkörniger Boden zu finden ist. Man sollte daher besser bei der Einrichtung eines neuen Beckens besser auf einen lockeren Bodengrund setzen, wie beispielsweise Kies.