Rotes Mooskraut – Rotala wallichii

Das Rote Mooskraut ist eine nicht ganz unkomplizierte Stängelpflanze. Nur unter sehr guten Bedingungen besticht sie im Aquarium durch die außergewöhnliche Farbe und dem dichten Wuchs. Sie benötigt nicht nur viel Licht, sondern auch eine konstante CO² Versorgung. Je besser es ihr geht, desto farbenfroher und schöner wird sie. Eine regelmäßige Düngung mit Mikronährstoffen und Eisen ist Pflicht. Nur so wächst sie gesund.

HERKUNFT – ROTES MOOSKRAUT

Die Rotala Wallichii kommt aus Südostasien. Am ehesten werden Sie diese Pflanze in den Gewässern in China, Indien, Taiwan, Indonesien, Malaysia, Thailand, Vietnam und Myanmar antreffen.

KENNZEICHEN

Das Rote Mooskraut ist eine mehrjährige, krautige Pflanze. Sind alle (hohen) Ansprüche erfüllt, ist das Rote Mooskraut ein echter Hingucker. Das Blattwerk wie gefiedert und ist pink oder auch orange gefärbt. Je näher sie zum Licht kommt, desto leuchtender werden die Farben. Sie hat vierkantige verzweigte Stiele. Die Quirlen sind linealisch bis länglich mit einer gestutzten oder auch eingezogener Spitze. Die Unterwasserform hat mehr Blätter an einem Quirl, diese sind dann haarförmig haben eine Länge von 1,5 cm bis 2,5 cm.

PFLANZE GEEIGNET FÜR …

Sie ist für sehr helle Aquarien, auch für Nanoaquarien, geeignet. Bei sehr guten Bedingungen wächst sie 10 – 20 cm pro Monat. Sie erreicht eine Höhe von 35 cm – 40 cm. Man kann sie einfach am Stiel abtrennen und dann neu einpflanzen. Am besten ist es, wenn sie in einer kleinen Gruppe steht. Dabei hat sie einen sehr hohen Nährstoffbedarf und wächst nur bei starkem Licht kompakt. Sie eignet sich am besten für den Hintergrund, schön in die Mitte, so kommt sie am schönsten zur Geltung.

PFLEGE VON ROTEN MOOSKRAUT

Sie mag es sehr hell, die Temperatur kann zwischen 20 °C und 30 °C Grad schwanken, bei dem pH Wert ist sie auch sehr geduldig, dieser darf zwischen 5,5 und 7,0 liegen. Doch bei Licht ist sie wählerisch! Sie benötigt sehr viel Licht und sehr viel CO².

Bei einer Mangelerscheinung sowie noch zu hartem Wasser, verkümmert die Pflanze sehr schnell. Der Bodengrund sollte entweder Sand oder sehr feiner Kies sein.