Javafarn – Microserum pteropus

Der Javafarn, auch Schwarzwurzelfarn, Etagen-, Stufen- oder Flügelfarn genannt, ist eine der beliebtesten Aquarienpflanzen.

Es handelt sich um eine pflegeleichte und sehr robuste Pflanze, die sich durch ihren fächernden Wuchs und die intensivgrüne Farbe nicht nur bei Einsteigern größter Beliebtheit erfreut.

HERKUNFT – JAVAFARN

Der Ursprung des Javafarn liegt in den subtropischen und tropischen Teilen Asiens. Er ist vor allem in Indien, Süd-Japan und Neuguinea weit verbreitet. Er wächst dort vorzugsweise in Gebieten mit einem Wechsel aus Überflutung und Trockenheit, sowie in Bächen, an Wasserfällen und Uferregionen.

KENNZEICHEN

Im Allgemeinen erkennt man den Javafarn sehr gut an der intensiv grünen Färbung seiner oval geformten, lang wachsenden Blätter und den schwarzen Wurzeln.

Seine Endgröße liegt, je nach Unterart, zwischen 15 und 50 cm, die am weitesten verbreitete Aquarienart liegt bei ca. 25 cm Endmaß.

Das besondere Merkmal ist die wellenartige Struktur, die quer durch die Blätter verläuft.

PFLANZE GEEIGNET FÜR …

Der Javafarn ist eine ziemlich anspruchslose Pflanze und kann über, wie auch unter Wasser gedeihen. Daher eignet er sich nicht nur für klassische Aquarien, sondern kann auch gut in Paludarien oder Terrarien mit hoher Luftfeuchtigkeit integriert werden.

Sehr beliebt ist er in Barschbecken, da die sehr harten Blätter durch Bitterstoffe von den Fischen nicht angefressen und die schon frei liegenden Wurzeln nicht ausgegraben werden.

PFLEGE VON JAVAFARN

Der Javafarn wächst sowohl in dunklen, wie auch an stark beleuchteten Standorten, wobei sich hier die Farbintensität in schattigeren Plätzen besser ausprägt.

Wassertemperaturen zwischen 20 und 28 °C sind optimal, jedoch werden auch Schwankungen meist ohne Einbußen toleriert.

Die Wasserhärte sollte zwischen 0 und 14 °dKH liegen. Bei weicherem Wasser benötigt der Javafarn regelmäßige Düngung.

Auch wird ein pH-Wert zwischen 5 und 8 problemlos vertragen.

Der Farn lässt sich an Holz und Gestein festzubinden oder mit Pflanzennadeln oder kleinen Steinen am Bodengrund fixieren, ohne die Wurzeln zu bedecken. Nach einiger Zeit wachsen sich die Wurzeln fest.

Beim direkten Einpflanzen in Substrat oder lockeren Bodengrund muss darauf geachtet werden, dass der Wurzelstock, Rhizom genannt, überhalb des Grundes bleibt. Ansonsten kann es passieren, dass das Rhizom schnell faulig wird und die ganze Pflanze abstirbt.