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14. September 2016

Der perfekte Bodengrund fĂŒr dein Aquarium

Die Auswahl des Bodengrundes entscheidet darĂŒber mit, ob die Pflanzen im Aquarium gedeihen und ob es den Fischen gut geht. Der Handel bietet unterschiedliche Varianten an, die alle ihre Vor- und Nachteile besitzen. Welcher Bodengrund der beste ist, lĂ€sst sich also nicht pauschal vorhersagen. Der nachfolgende Artikel erlĂ€utert, auf welche individuellen Faktoren bei der Entscheidung zu achten ist.

Kein Aquarium ohne Bodengrund betreiben

Im Zoofachhandel sieht man hĂ€ufig Aquarienbecken, die scheinbar ohne einen Bodenbelag auskommen. Hierbei ist zu bedenken, dass diese Becken nicht vollstĂ€ndig eingerichtet sind. Entweder enthalten sie ĂŒberhaupt keine Pflanzen oder solche, die in Töpfen stehen. Naturgetreue Nachbildungen der Umwelt, nach denen der Aquarianer immer strebt, sind sie also nicht. Ohne die Verwendung eines Bodenbelags stellt sich kein biologisches Gleichgewicht ein. Die Pflanzen kĂŒmmern, die Fische sind anfĂ€llig fĂŒr Krankheiten. Deswegen werden im Zoofachhandel so viele vorbeugende Medikamente und chemische ZusĂ€tze verwendet. Besser ist es, ein Biotop einzurichten.

NĂ€hrboden als untere Schicht im Aquarium verwenden

Als untere Schicht im Aquarium empfiehlt sich ein NĂ€hrboden. In ihm verankern die Wasserpflanzen ihre Wurzeln. Gleichzeitig beziehen sie aus ihm die NĂ€hrstoffe. Allerdings wĂŒrde die alleinige Verwendung eines NĂ€hrbodens das Wasser trĂŒbe erscheinen lassen, weil die Bodenschicht aufschwemmen wĂŒrde. Eine Deckschicht verhindert dies.

Kies zum Abdecken des NĂ€hrbodens verwenden

Kies ist als Deckschicht ein geeignetes Material fĂŒr das Aquarium. Er filtert Schadstoffe aus dem Wasser, stabilisiert die untere Schicht des Bodenbelags und verhindert ihren Auftrieb. Obendrein nutzen einige Fischarten den Kies zum Verstecken oder sie legen ihre Eier in ihm ab. Gern grĂŒndeln diejenigen Fische in ihm, die im Bodenbereich leben. Damit sie sich nicht verletzen, muss der Kies feinkörnig und abgerundet sein. Wichtig vor der Verwendung ist allerdings, dass der Kies grĂŒndlich gewaschen wird. Dazu wird er in einen Eimer gegeben und mit klarem Wasser mehrfach gespĂŒlt. Einige Aquarianer nutzen ausschließlich Kies als Bodenbelag. Sie mĂŒssen die Pflanzen dann jedoch gezielt dĂŒngen, da der Kies kaum NĂ€hrstoffe enthĂ€lt.

Sand als Bodenbelag bei vielen Fischen beliebt

Auch Sand kommt als Bodenbelag in Betracht. Viele Fische bevorzugen ihn, weil sie in ihm grĂŒndeln können, ohne sich die Barteln zu verletzen. Hierzu zĂ€hlen beispielsweise die Welse, die sich die meiste Zeit am Grund des Aquariums aufhalten, um nach Futter zu suchen. Als alleiniger Bodenbelag ist Sand nicht zu empfehlen, weil er keine NĂ€hrstoffe enthĂ€lt. Da es bei den Wasserpflanzen-Stecklingen sehr lange dauern wĂŒrde, bis sich Wurzeln bilden, bestĂŒnde die Gefahr, dass die Fische beim Zupfen an den BlĂ€ttern die Pflanzen immer wieder ausreißen wĂŒrden. Vor dem Einsatz des Sandes muss auch dieser gespĂŒlt werden.

Bei Farbe des Bodengrundes individuelle Vorlieben beachten

Einige Fische fĂŒhlen sich auf einem hellen Bodenbelag wohl, andere auf einem dunklen. Entscheidend ist die Region, in der die Tiere ursprĂŒnglich zu Hause sind. Panzerwelse beispielsweise bevorzugen einen helleren Boden, Garnelen eher einen dunklen. Auf einem hellen Bodengrund wĂŒrden sich Letztere nicht richtig ausfĂ€rben.

Keine kĂŒnstlich gefĂ€rbten Böden

Jeder Bodenbelag verĂ€ndert die Wasserwerte. Auch dies muss bei der Einrichtung des Aquariums bedacht werden. KĂŒnstlich gefĂ€rbte BelĂ€ge können an das Wasser Giftstoffe absondern.