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22. Januar 2017 Welche Wirkung haben BananenbaumblÀtter im Aquarium?

Welche Wirkung haben BananenbaumblÀtter im Aquarium?

BananenbaumblÀtter im Aquarium

Es zĂ€hlt zu den Allroundern in der asiatischen Zierfischzucht: das Blatt der Bananenstaude. Seit vielen Jahrzehnten vertrauen die asiatischen Aquaristen auf den Einsatz der BananenbaumblĂ€tter im Aquarium. Denn ihnen werden zahlreiche positive Eigenschaften fĂŒr die WasserqualitĂ€t und auch das Wohlbefinden der Aquariumsbewohner nachgesagt. Besonders bei der vorbeugenden Behandlung von Krankheiten wirken die BananenbaumblĂ€tter wahre Wunder. So werden sie zur prĂ€ventiven Behandlung von Pilzkrankheiten und SchleimhautschĂ€den wie Bissverletzungen ebenso eingesetzt wie bei Ektoparasiten, FlossenfĂ€ule und Laichverpilzung. Gleichzeitig wirken sich die Wirkstoffe der BlĂ€tter der Bananenstaude auch positiv auf die FĂ€rbung und Leuchtkraft der Fische aus und tragen zudem zu einer verbesserten und gesteigerten Laichbereitschaft bei.

Letztere wirkt sich vor allem beim Kampffischen wie dem Plakat und auch Halfmoon besonders positiv aus. Die BananenbaumblĂ€tter im Aquarium sind besonders deswegen eine Alternative zum bekannten Seemandelbaumblatt, weil sie sowohl in SĂŒĂŸ- wie auch Salzwasserbecken zum Einsatz kommen können. Hiervon profitieren besonders empfindliche Fischarten wie der Simplex und auch der Albis.

Die richtige Anwendung und Verwendung der BananenbaumblÀtter

Den BananennaumblĂ€ttern wird eine umfassende Wirkung auf WasserqualitĂ€t und ph-Wert im Aquariumswasser nachgesagt. Doch wie bei allen Produkten kommt es auch beim Blatt der Bananenstaude auf die richtige Anwendung und Verwendung an. In Europa werden die BananenbaumblĂ€tter als Geheimtipp proklamiert, denn so weit verbreitet in der Aquaristik wie die SeemandelbaumblĂ€tter sind sie noch nicht. Dies mag auch an ihrer jeweiligen VerfĂŒgbarkeit liegen. Denn diese ist, im Vergleich zu anderen BlĂ€tter wie des Walnuss- oder auch des Seemandelbaumes noch sehr gering. Auch scheint es einen Unterschied im Wirkungsgrad zu geben, ob BlĂ€tter der europĂ€ischen oder asiatischen Bananenstaude verwendet werden. Denn die Wirkungskraft europĂ€ische BlĂ€tter scheint denen Asiatischer hinten an zu stehen.

Allrounder der Aquaristik - BananenbaumblattGrund hierfĂŒr liegt in den Sonnenstunden, durch die das Blatt die gewĂŒnschten und geforderten Inhaltsstoffe produzieren und speichern kann. Wichtig fĂŒr die Verwendung ist eine schonende Behandlung der BlĂ€tter. Diese beginnt bei der Ernte und endet mit der Lagerung kurz vor Einsatz. Zum Einsatz von BananenbaumblĂ€ttern mĂŒssen diese trocken und dunkel gelagert werden und bedĂŒrfen einer ebenso guten Luftzirkulation wie die BlĂ€tter des Walnuss- und Seemandelbaumes. Denn nur so kann verhindert werden, dass die BananenbaumblĂ€tter beginnen zu schwitzen. Denn das Schwitzen birgt das Potential von Keim- und SchĂ€dlingsbildung bis hin zum Schimmelbefall. Fatale Folgen nicht nur fĂŒr das Wasser des Aquariums, sondern auch fĂŒr die Gesundheit seiner Bewohner. Außerdem ist wichtig, dass die einzusetzenden BlĂ€tter der Staude frei von Pestiziden sind und auch ĂŒber keine anderen schĂ€dlichen Bakterien und Keime verfĂŒgen.

Auf die Dosierung kommt es an

Mit den BlÀttern der Staude kann auf zwei Weisen gearbeitet werden. Davon hÀngt auch die Dosierung ab. Zum einen werden die BananenstaudenblÀtter gerne prÀventiv und vorbeugend eingesetzte. So wirken sie sich zum einen auf das potentielle Entstehen von Krankheiten aus, wie auf die Farbgebung der Fische. Wer prÀventiv mit den BlÀttern der Bananenstaude arbeiten möchte, der gibt auf 100 Liter etwa 1 bis 2 BlÀtter hinzu. Gleichzeitig können die BananenbaumblÀtter aber auch zur Intensivbehandlung bei bestehender Krankheit und zur Steigerung der Laichbereitschaft verwendet werden. In diesem Fall wird zu einer Dichte von einem Blatt auf 5 Liter gesprochen.

In beiden FĂ€llen saugen sich die StaudenblĂ€tter in den folgenden 48 bis 72 Stunden mit Wasser voll. Möchte man diesen Vorgang beschleunigen, so können die BlĂ€tter komplett untergetaucht werden. Sind die StaudenblĂ€tter erst einmal mit Wasser gefĂŒllt, beginnen sie ihre Wirkstoffe an die Umgebung abzugeben. Dieser Vorgang dauert ein bis zwei Wochen. Nach dieser Zeitspanne können die BlĂ€tter aus dem Aquariumwasser genommen werden, denn ihre Wirkung ist verblasst. Wer die BananenbaumblĂ€tter dennoch im Wasser halten möchte, kann sie, wie die BlĂ€tter des Seemandelbaumes, auch als Futter- und Nahrungsquelle fĂŒr Krebstiere, Garnelen und Harnischwelsen verwenden. FĂŒr dieses ist das fruchtige Blatt nĂ€mlich eine wahrhaft schmackhafte Delikatesse.

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