Aquarium Algenfresser

Ein 100 % algenfreies Aquarium zu haben ist unmöglich und wäre auch unnatürlich. Übermäßiges Algenwachstum zu verhindern, ist mit einigen Tipps relativ einfach, aber dennoch werden immer ein paar Algen überleben. Damit diese Algen sich in Grenzen halten, kann man sich sogenannte Algenfresser ins Aquarium setzen. Doch was sind alles Algenfresser? Wir verraten es Ihnen.

Wichtig:
Für alle Algenfresser, die wir Ihnen vorstellen werden, gilt, dass sie nur ihre Aufgaben erfüllen, wenn sie nicht überfüttert werden.

Ohrgitter-Harnischwels

Ohrgitterharnischwels

Ohrgitterharnischwels

Der Ohrgitter-Harnischwels wird etwa 4 cm groß und sollte in kleinen Truppen gehalten werden. Der Vorteil dieser Welse ist, dass sie sich auch für kleine Aquarien optimal eignen. Aufgrund ihrer Herkunft lieben sie klares, weiches und leicht saures Wasser.

Der Ohrgitter-Harnischwels ist ein sehr guter Algenfresser, Fadenalgen lässt er allerdings links liegen. Seine Lieblingsspeise sind Grünalgen und Diatomeen. Diese Welsart ist sehr friedlich.

 

Siamesische Saugschmerle

Siamesische Saugschmerle

Siamesische Saugschmerle

Haben Sie flächig wachsende Algen, wie Diatomeen im Aquarium, ist die Siamesische Saugschmerle eine gute Lösung für das Problem. Da die Tiere oft bis zu 27 cm groß werden können, eignen sie sich nur für größere Becken. Außerdem haben viele die störende Eigenart, sich mit dem Maul an andere Fische zu saugen, wodurch diese Panik bekommen können.

Als Jungfisch ist die Saugschmerle ein prima Algenfresser. Später ist sie eher ungeeignet dafür und wenn, dann nur für sehr große Becken geeignet.

Siamesische Rüsselbarbe

Siamesische Rüsselbarbe

Siamesische Rüsselbarbe

Siamesische Rüsselbarben leben gerne in weichen, sauerstoffreichen und leicht sauren Gewässern. Diese Barbenart ist ein hervorragender Algenfresser, allerdings sollte bedacht werden, dass die Rüsselbarbe keine Kieselalgen fressen kann, da ihr hierfür dass sogenannte Saugmaul fehlt.

Oftmals wird davon ausgegangen, dass ältere Barben keine Algen mehr fressen. Dies ist allerdings meistens nur der Fall, wenn sie überfüttert werden.

La Plata Algensalmler

La Plata Algensalmler

La Plata Algensalmler

Auch der La Plata Algensammler bevorzugt ein sauberes, weiches, leicht saures und sauerstoffreiches Wasser. Algensammler werden etwa 6-8 cm lang und eignen sich besonders für die Reduzierung von Fadenalgen. Sie sind eine relativ klein bleibende und friedliche Art. Sind keine Algen mehr im Aquarium vorhanden, muss man sie mit ausreichend Pflanzenkost versorgen.

Als Algenfresser ist dieser Fisch besonders effektiv. Auch für kleinere Becken geeignet.

Ceylon-Saugbarbe

Ceylon-Saugbarbe

Ceylon-Saugbarbe

Da die Ceylon-Saugbarbe bis zu 15 cm groß werden kann, ist sie nur für große Becken geeignet. Die Fischart ist sehr friedlich allerdings auch ruhelos. Durch ihr Saugmaul können sie besonders gut flächig wachsende Algen vertilgen. Erstaunlicherweise macht diese Barbenart aber auch vor Fadenalgen nicht Halt.

Für Aquarien ab 200 Liter mit weichem und saurem Wasser geeignet. Eine Strömung sollte vorhanden sein.

Ancistrus verschiedene Saugwelse

Antennenwels

Antennenwels

Die meisten Saugwelse vertilgen sehr gerne Algen. Allerdings bekommen machen Welse auch mal Appetit auf Grün und fallen so schon mal über Nacht über jegliche Bepflanzung her. Glücklicherweise ist dass aber nicht bei jedem Saugwels der Fall und viele lassen sich abhalten, wenn sie ausreichend Grünfutter geboten bekommen.

Die Saugwelse sind teilweise gute Algenfresser. Sie sollten allerdings lieber in Aquarien gehalten werden, wo überwiegend eine feinfiedrige Bepflanzung ist, statt großblättrige.

Weitere Algenfresser

    • Jamaika-Kärpfling
    • Platy, Spiegelkärpfling
    • Amano-Garnele
    • Posthornschnecke
    • ​Apfelschnecke
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Letzte Aktualisierung am 18.10.2017 um 08:55 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API