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Was ist ein Aquarium?

Aquarium Fische

Aquarium mini
@Pixabay.com / suutapsinhvat0 CC0 Puplic Domain

Bei Aquarien handelt es sich um Gefäße aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff welche mit Wasser befüllt werden. Es gibt hier die unterschiedlichsten Formen von Aquarien. Der Aquarianer erschafft mit Hilfe von Pflanzen, Tieren und Bodengrund eine eigene Unterwasserwelt und hält diese durch Pflege am Leben.

Die Leidenschaft für die Aquaristik beginnt oft schon in den Kindertagen mit dem ersten kleinen Aquarium. Dieses faszinierende und abwechslungsreiche Hobby ist oft für Außenstehende nicht nachzuvollziehen. Aquarianer entdecken im Bezug auf Besatz und Bepflanzung immer wieder neue Herausforderungen und dies macht jedes Becken zu einem Unikat.

Der Aufbau

Die meisten Aquarien bestehen aus Glas. Rahmenaquarien waren bis Ende der 60ziger Jahre die am weit verbreitetsten Becken. Es gab auch schon Vollglasaquarien aber nur bis ca. 20l. Mit der Entwicklung des Siliconklebers wurden die damaligen Rahmen überflüssig. Nun war es möglich Aquarien in den verschiedensten Formen zu bauen so wie sie heute bekannt sind.

Die Größe

Mit 4,5 Litern ist es das wohl kleinste Aquarium welches man kaufen kann. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Nano-Aquarium. Nano-Aquarien werden typischerweise alle Becken bis zu einem Fassungsvermögen von 54l bezeichnet. Jedoch sind Nano-Aquarien erst ab einer Größe von 30l für Fische geeignet (das Aquarium muss dem Fisch angepasst werden!). In den meisten Nano-Becken werden Garnelen gehalten oder andere Kleintiere.

Der Topseller unter den Becken ist wohl das 60 x 30 x 30 cm welches ca. 54l fasst. Werden in diesem Becken Fische gehalten ist auch darauf zu achten welche Fischart sich dafür eignet.  

Wo ist der beste Standort für mein Aquarium?

Der beste Standort für ein Aquarium ist auch von der Beckengröße abhängig.
Ein befülltes Aquarium kann mehrere hundert Kilogramm wiegen und kann nicht so leicht bewegt werden. Aus diesem Grund sollte beim richtigen Standort für das Aquarium einiges beachtet werden.

Ein tragfähiger Untergrund

Das Aquarium darf nur auf statisch korrekte Unterschränke gestellt werden, welche die Belastung des befüllten Beckens aushalten. Der Boden muss eine ausreichende Tragfähigkeit besitzen.

Einen ruhigen Ort wählenEin ruhiger Standort für das Aquarium

Der beste Standort für das Aquarium ist ein ruhiger Ort. Plätze, an denen ständig Menschen vorbeilaufen, oder ein Aquarium neben der Stereoanlage sind ungeeignet.

Direktes Sonnenlicht vermeiden

Auf das Aquarium sollte kein direktes Sonnenlicht einwirken, da sich sonst grüne Algen bilden. Zudem erhitzt sich das Becken. Ein Platz direkt vor dem Fenster ist ungeeignet.

Ausreichend Steckdosen

Bei dem besten Standort sollte darauf geachtet werden, dass sich mehrere Steckdosen neben dem Aquarium befinden, da alle Geräte Strom benötigen.

Mit der Wohnungseinrichtung abstimmen

Beim Hantieren mit einem Aquarium kann im Becken immer wieder ein wenig Wasser herausspritzen. Daher sollte das Aquarium auf einen leicht abwischbaren Untergrund, wie beispielsweise Fliesen gestellt werden. Zudem sollte der Ort so gewählt sein, dass man sein Aquarium gerne betrachtet und dieses gut zur Geltung kommt.

Was brauche ich alles für ein Aquarium?

Auch die Aquaristik kommt nicht an der Technik vorbei und der Aquarianer sollte ein gewisses Grundinteresse daran haben. Der Fachhandel für Aquaristik bietet hier eine breite Palette an technischen Hilfsmitteln an.   Große Rolle spielt hier natürlich die Filtertechnik.   Klassische Filter sind:

  • Innenfilter
  • Außenfilter
  • Mattenfilter

Diese Filter sind zwar unterschiedlich aufgebaut haben jedoch auch Gemeinsamkeiten. Zum einen filtern sie das Wasser und zum Anderen bieten sie Bakterien gute Ansiedlungsflächen.

Die Pflanzen im Aquarium

Aquarium Pflanzen @Pixabay.com / MabelAmber / CC0 Puplic Domain

Aquarium Pflanzen
@Pixabay.com / MabelAmber / CC0 Puplic Domain

Pflanzen im Aquarium haben nicht nur einen optischen Effekt sondern sie sorgen auch für eine gute Wasserqualität. Eine große Auswahl an Pflanzen macht es nicht leicht die passenden Pflanzen für das eigene Becken zu finden.Natürlich sollte für eine gute Mischung von Vordergundpflanzen, Schwimmpflanzen, verschiedener Moosarten und Hintergrundpflanzen gesorgt werden.

Vordergrundpflanzen

Vordergrundpflanzen fungieren als optisches Highlight im Aquarium und bleiben eher klein. Ziel ist es hier den Blick in die “Tiefe” nicht zu versperren.

Schwimmpflanzen

Schwimmpflanzen eignen sich hervorragend um eine natürliche Optik zu erhalten. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn es sollte vermieden werden zu viele Schwimmpflanzen in einem Aquarium einzusetzen um den anderen Pflanze nicht das Licht zu nehmen.  

Verschiedene Moosarten

Auch das Moos erfreut sich immer größerer Beliebtheit, dies ist vor allem der Haltung von Garnelen zuzuschreiben.

Hintergrundpflanzen

Hintergrundpflanzen zeichnen sich durch einen üppigen Wuchs aus und werden gerne eingesetzt um der Rückwand des Beckens effektvoll in Szene zu setzen.

Algen

Auch wenn Algen nicht gern im Aquarium zu sehen sind handelt es sich bei ihnen um Pflanzen. Sollten sich die Algen häufen, so ist dies ein Alarmsignal welches ernst genommen werden sollte.

Für was benötige ich eine Aquarium Unterlage?

Jedes Aquarium sollte auf einer Aquarium Unterlage stehen. Zum einen bietet eine solche Unterlage eine hohe Standfestigkeit. Würde das Aquarium verschoben und ein Bereich nicht mehr auf der Auflage-Oberfläche liegen, ist die Beanspruchung für das Glas unter dem Gewicht des Wassers zu groß. Es bilden sich Risse, die zu einer Zerstörung des Aquariums führen. Des Weiteren sorgt eine Aquarium Unterlage dafür, dass die Auflagefläche eben ist und somit keine gefährlichen Spannungen entstehen. Unebenheiten führen zu uneinheitlichen Belastungen. Steht das Aquarium beispielsweise auf einer harten Unterlage können selbst kleinste Sandkörner zu einer Zerstörung des Aquariumbodens führen. Das ganze Gewicht lastet auf diesem einen Punkt. Das Glas des Aquariums ist allerdings nicht auf eine punktuelle Belastung ausgelegt und zerspringt daher. Eine Unterlage für ein Aquarium ist elastisch und gleicht diese Strukturprobleme aus.

Aus welchem Material sollte die Unterlage sein beziehungsweise wie groß?

Es gibt unterschiedliche Materialien, die als Unterlage verwendet werden können. Es haben sich hierbei vor allem Produkte aus elastischen Polymeren im Einsatz bewährt. Als einfache Lösung kann aber auch eine Styropor-Platte verwendet werden. Die Unterlage sollte so groß sein, dass das gesamte Aquariumboden abgedeckt wird. Handelt es sich um ein größeres Aquarium sollten mehrere einzelne Unterlagen-Elemente verwendet werden. Hierdurch werden Material-Stauungen vorgebeugt, die zu einer Fehlbelastung des Aquariumbodens führen. Zwischen den einzelnen Elementen sollten kleine Aussparungen gelassen werden.

Was für Steine ins Aquarium?

Die Auswahl der Steine im AquariumWelche Steine man sich für sein Aquarium holt, sollte man sich vorab gut überlegen, denn nicht alle Arten sind geeignet. Auch wenn sie primär als Dekosteine ihren Zweck erfüllen sollen, geben sie Stoffe ab, die für die Fische und Pflanzen in dem Aquarium zum Nutzen sind.
Eignen tun sich vor allem Basaltsteine, Lavasteine und Schiefersteine. Aber auch Kalksteine, Kiesel und Sandsteine sind für ein Aquarium geeignet und können verwendet werden.
Jedoch sollte man immer darauf achten, dass die Steine nicht zu viel Kalk oder Öl enthalten, da das widerum schädlich für die Fische sein können. Auch Metalleinschlüsse und scharfe Kanten sollten vermieden werden, da hier die Verletzungsgefahr besteht.

Wo bekomme ich Aquarium Steine?

Steine fürs Aquarium können in Zoohandlungen gekauft werden. Aber auch in Baumärkten kann man fündig werden. Natürlich können die Steine auch gesammelt werden. Jedoch benötigt man hier ein gewisses Fachwissen, um die richtigen Steine auszusuchen.

Vorbereitung der Steine

Bevor Steine ins Aquarium gelegt werden, sollten sie vorbereitet werden. Oft genügt hier das Einlegen für mehrere Tage in sauberes Wasser. Hier zeigt sich auch oft, wenn besonders kalk- oder ölhaltige Steine sich in der Auswahl befinden, in dem sich Teile davon ablösen bzw. eine schmierige Substanz an der Oberfläche schwimmt.
Manchmal sollten die Steine auch ausgekocht werden, vor allem wenn sich starke Verunreinigungen auf den Steinen befinden.

Wo kann ich mein Becken draufstellen?

Ganz entscheidend ist neben dem richtigen Platz für das Aquarium auch der richtige Aquarium Unterschrank. Dieser soll stabil sein und das Becken sicher tragen können. Je nach Größe und Gewicht (hier sollte neben dem reinen Fassungsvermögen auch Deko, Sand, Steine etc. bedacht werden) des Beckens bieten sich hier verschiedene Alternativen an:

Kleine Becken (bis 112 Liter)

Hier kann man gerne auf ein handelsübliches Regal oder eine Kommode zurückgreifen. Man sollte sich jedoch im Voraus gut über das Material informieren, viele vermeintliche Holzmöbel bestehen nämlich nur aus gepresster Pappe oder Holzspänen und sind dementsprechend nicht all zu stabil.

Mittlere und große Becken (ab 112 Liter)

Bei den größeren Aquarien sollte das Hauptaugenmerk bei der Wahl des Unterschranks auf der Stabilität liegen. Es ist sehr wichtig, dass das Möbelstück auf dem das Becken stehen soll nicht nur Seitenstreben sondern auch einen Mittelstreben besitzt, da so das Gewicht optimal getragen werden kann. Von einer Schreinerei kann ein solcher Unterbau problemlos aus massivem Holz angefertigt werden. Eine preiswertere Variante wäre es, ein bereits vorhandenes Möbelstück einfach „aquariumtauglich“ zu machen, indem man es noch zusätzlich zu den Seitenstreben mit einer Mittelstrebe (ein Stück Holz aus dem Baumarkt reicht hier vollkommen aus) stützt. So wird das Gewicht des Aquarium Becken optimal verteilt.

Was kostet ein Aquarium?

Aquarien werden überwiegend für die Aufbewahrung von Fischen und Reptilien in Wohnungen und Häusern verwendet. Dabei ist ein möglichst schönes Aquarium unabdingbar für jeden Fisch- bzw. Reptilienbesitzer, da es für die eigenen Tiere der Lebensraum ist.
Für die Tierbesitzer können bei einem Erwerb eines Aquariums hohe Kosten entstehen.

Die Preise

Die Preise für Aquarien, hängen wie bei jedem anderen Alltagsprodukt überwiegend von der Ausstattung, der Art und der Qualität ab. Die eher kleineren Aquarien, die auch keine Ausstattung besitzen fangen preislich gesehen sowohl im Internet als auch im Fachhandel bei 15€ an. Je größer das Aquarium wird d.h. je mehr Wasservolumen das Aquarium besitz, desto teurer sind die Glaskasten. Mit Ausstattung und Belüftung für die Fische kann man durchschnittlich im Internet 200€ ausgeben. Im Fachhandeln können die Preise immer noch schwanken.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Durch eine gezielte Recherche vor dem Erwerb eines Aquariums kann man sehr kostengünstige Aquarien finden, die jedoch trotzdem eine sehr gute Qualität aufweisen. Auch in den einzelnen Fachgeschäften gibt es immer wieder Angebote, die insbesondere durch die Preis und die häufig gute Qualität bestichen.

Die Kosten

Somit lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Kosten für ein solides und durchschnittliches Aquarium bei 150€ liegen. Je nach Größe und Ausstattung gibt es auch Aquarien die deutlich unter bzw. über dem Durchschnittspreis liegen.

Nitrat: Was ist das?

Um die Wasserqualität in einem Aquarium zu beurteilen, ist der Nitratgehalt ein wichtiger Indikator. In der Regel beinhaltet ein hoher Nitratgehalt eine enorme Redoxspannung des Wassers. Die Folge sind Wuchsprobleme bei den Wasserpflanzen und die Entstehung von grünen Algen. Bei einem hohen Gehalt an Nitrat ist das Risiko einer unkontrollierten Reduktion zu Nitrit hoch. Nitrit beeinflusst das Immunsystem negativ und die Fische werden anfälliger gegen Krankheiten.

Messung des Nitratgehaltes

Um den Nitratgehalt im Aquarium zu messen, gibt es im Fachhandel verschiedene Tests.
Diese arbeiten mit drei Reagenzien und Stäbchen, die in das Wasser getaucht werden. Mittels Farbvergleich ist der Nitratgehalt in mg/l ablesbar. In Aquarien, die über einen hohen und nicht zu groben Bodengrund verfügen und dicht bepflanzt sind und wenig Fische beinhalten, sind niedrige Nitratwerte von Null bis zwanzig mg/l üblich. Bei diesen Werten muss kein Nitrat entfernt werden. Werte bis fünfzig mg/l sind ebenfalls kein Problem und Nitratwerte bis Hundert mg/l sind noch akzeptabel, obwohl bereits Pflanzenwuchsprobleme auftauchen können.Werte, die über hundert mg/l liegen,können Fischen und Pflanzen nicht zugemutet werden und das Nitrat muss beseitigt werden.

Entfernung des Nitrats

Um das Nitrat zu entfernen, gibt es zwei Möglichkeiten. Das Nitrat kann mit speziellen Harzen, also durch einen Ionenaustausch entfernt werden oder mittels bakterieller Denitrifikation, damit sich die Werte wieder normalisieren.

Warum riecht mein Aquarium?

Öfters kommt es vor, dass Aquarien muffig oder gar faulig riechen. Dies kann verschiedene Ursachen haben:

Ein Faktor kann die Vermehrung der Algen im Becken sein, die mit der Zeit stattgefunden und so das biologische Gleichgewicht der Bewohner zerstört oder zumindest gefährdet. Diese Vermehrung wird beispielsweise durch zu viel Futter oder den seltenen Wasserwechsel herbeigeführt. Genauso gut kann es jedoch auch sein, dass das Aquarium zu oft zu gründlich gereinigt wird, weshalb schützende und hilfreiche Bakterien entfernt werden. Dadurch steigen die Abfall- und Schadstoffe im Wasser erheblich an und stellen eine Bedrohung für die Unterwasserbewohner dar.

Sollten diese Sachen eintreten, ist ein Wassertest dringend durchzuführen, da eine Nitritbelastung der Fall sein könnte. Bestätigt sich dies, so ist ein Wasserwechsel, der einen großen Teil des bereits im Aquarium enthaltenen Wassers einschließt, unumgänglich. Ständige Kontrollen und die Reduzierung der Fütterung sind ebenfalls notwendig, um den Lebensraum der Tiere nicht weiter zu zerstören und den Sauerstoffgehalt im Becken wieder zu stabilisieren. Sollten die Fische dennoch an die Wasseroberfläche schwimmen um nach Luft zu schnappen, sollte man Sauerstofftabletten oder sogenannte Sprudelsteine benutzen.

Als präventive Maßnahme, um diesem Szenario vorzubeugen und sich Arbeit zu ersparen, sind regelmäßige Teilwasserwechsel sehr wichtig. Außerdem haben Pflanzen einen reinigenden Effekt, weshalb darauf geachtet werden sollte, dass das Aquarium eine gewisse Anzahl von diesen beherbergt.

Warum darf man nicht gegen das Aquarim klopfen?

Das Wohl der Fische sollte für jeden Aquariumbesitzer an erster Stelle stehen. Dass das Klopfen gegen die Scheibe für die Tiere einen erheblichen Schaden oder sogar den Tod herbeiführen kann, ist eine bewiesene Tatsache.

Wie wirkt sich Schall auf Fische aus?

Um die Schallbelastung bei Fischen zu kontrollieren, versteckten Wissenschaftler 1996 zu Forschungszwecken ein Mikrofon unter Wasser. Dieses war durch einen Verstärker mit einem Tongerät verknüpft. Klopfte man an die Scheibe, stellte sich das Tonbandgerät an. Wie viele Besucher des Aquariums, in dem sich Rochen befanden, an die Scheibe klopften, wurde so gemessen.

Langzeitschäden bei den Aquariumbewohnern

Bei dem Experiment kam heraus: Fische werden dadurch gefährdet, da der Schalldruck unter Wasser viel höher ist, als an der Luft. Würde man Schläge dieser Lautstärke dem Menschen antun, würde es sehr schnell zu Hörschäden führen. Experten gehen inzwischen davon aus, dass ein Teil der Todesfälle von Zierfischen durch das Klopfen an Aquarium-Scheiben kommt.

Schutzscheiben für Aquarien

Wenn man es nicht ausschließen kann, dass Kinder oder etwa Besucher an das Aquarium klopfen, sollte man Schutzscheiben, die schwenkbar sind, anbringen.
Das allerbeste für das Wohlbefinden der in dem Aquarium wohnenden Lebewesen ist aber: Finger und Fäuste weg von den Aquarium-Scheiben. Im Notfall hilft ein Schild: „Klopfen kann Fische töten.“

Woher kommt das Aquarium?

Die Historie des Aquariums geht bis in die Zeit der alten Ägypter und auch der Sumerer zurück. Diese versuchten schon früh Fische in kleinen Teichen aufzubewahren, um die Zeit bis zum Verzehr zu überbrücken. Jedoch wurden auch schon in dieser Zeit Fische als Zierde gehalten. In frühdynastischen Tempelgärten wurden schon rechteckige Wasserbassins zur Haltung von Fischen angelegt. Auch in kleinen privaten Gärten legten Ägypter großflächige Becken an um sich Fische halten zu können. Der Fisch galt damals als Tier mit göttlichen Fähigkeiten.

Etwa zur gleichen Zeit begann auch im alten China die Haltung von Fischen als Haustier. Hier begann man schon im Jahre 770 mit der Verbreitung von Schriften, die sich mit der Haltung von Fischen beschäftigt. Die Domestikation des Goldfisches begann nachweislich zur Zeit der Song Dynastie. Schon in den frühen Jahren des 16. Jahrhunderts begannen Chinesen damit, Goldfische in durchsichtigen Vasen zu halten und legten somit den Grundstein für das heutige Aquarium.

Das Aquarium hält Einzug in Europa

In Europa wurde die Haltung von Fischen erst im 17. Jahrhundert kultiviert. Als englische Seeleute von ihren Reisen aus China über die dortigen Fischzuchten berichteten, wurde auch hier begonnen, Fische in gläsernen Becken zu halten. Zunächst hielten britische Wissenschaftler verschiedene Fische um diese für ihre Wissenschaft zu erforschen. Auf der Weltausstellung in London im Jahr 1851 wurde den Besuchern dann erstmals öffentlich ein Aquarium vorgestellt. Dieses Aquarium wurde damals mithilfe eines gusseisernen Rahmens zusammen gehalten.

Der britische Forscher Phillip Henry Gosse erwähnte ein Jahr nach der Weltausstellung erstmalig den Begriff „Aquarium“, den er in seinem gefeierten Werk: „A Natuaralist`s Rambles on the Devonshire`s Coast“ verwendete. Auch sein Nachfolger „The Aquarium: an Unveiling of the Wonders of the Deep Sea“ sorgte dafür, dass das Aquarium an Beliebtheit gewann.

In Deutschland wurde nach der Veröffentlichung „Der Ozean auf dem Tisch“ des Pädagogen Emil Adolf Roßmäßler das Aquarium populär. In diesem und auch in seinen folgenden Artikeln beschrieb Roßmäßler die Haltung von Fischen in heimischen Aquarien. Jedoch fehlte es damals an weitreichenden Erkenntnissen, sodass den Fischen eine nicht allzu lange Lebenszeit beschert werden konnte

Moderne Aquaristik

In den letzten Jahren hat sich die Haltung von Fischen in Aquarien stark geändert. Durch die immer verbesserten technischen Gegebenheiten kann man heute das Lebensumfeld von Fischen so naturgetreu nachempfinden. Der Markt an Wasserfiltern, Heizungen und anderen Produkten, sowie der heutige Wissensstand über Fische macht die Aquaristik zu einem faszinierenden Hobby. Die Aquaristik ist seit den 1960er Jahren zu einem weitreichenden Hobby geworden, das immer mehr Anhänger findet.

Wo ist der beste Ort für den Heizstab?

Generell muss bei der Heizung eines Aquariums zwischen einem Heizstab und einer Bodenheizung unterschieden werden. Der Heizstab wird an einer der Wände des Aquariums angebracht, die Bodenheizung als Heizkabel auf dem Boden des Beckens verlegt.

Platzwahl des Heizstabes

Für den Heizstab eines Aquariums gibt es mehrere denkbare Plätze. Er kann in einer Ecke oder auch an der Seitenfläche des Aquariums angebracht werden.
Abhängig ist die Platzwahl von der Position und Art des verwendeten Filters, sowie von der Aquariengröße.

Wird ein Innenfilter verwendet, so wird der Heizstab innerhalb des Filters angebracht, um eine gleichmäßige Temperaturverteilung innerhalb des Aquariums zu erreichen.

Wird ein Außenfilter verwendet und ist das Aquarium größer als 150cm, sollte der Heizstab in der Nähe des Filterauslaufs zu finden sein, um auch in diesem Fall die vorhanden Strömung zur Wärmeverteilung bestmöglich zu nutzen. Bei einer Aquariengröße bis unter 150cm ist die Platzwahl unerheblich.

Weiterhin sollte bei der Installation des Heizstabes immer auf die Produktinformation des Herstellers geachtet werden.

Bodenheizung oder Heizstab

Die Wahl zwischen einer Bodenheizung oder eines Heizstabes unterliegt den persönlichen Vorlieben. Eine Bodenheizung bietet eine perfekt Wärmeverteilung, die Wärme wirkt sich jedoch nachteilig auf das Pflanzenwachstum aus.
Der Heizstab bietet im Vergleich zur Bodenheizung eine von der Strömung abhängige und somit ggf. ungleichmäßigere Wärmeverteilung, nimmt aber keinen Einfluss auf das Pflanzenwachstum.

Wo ist der beste Platz für den Aquarienfilter?

Das Aquarium ist der Blickfang für jeden Raum. Für kristallklares Wasser und gesunde Fische ist ein gut funktionierender Filter ein absolutes Muss. Bei der Einrichtung des Aquariums stellt sich die Frage, „Wo ist der beste Platz für den Aquarienfilter?“ Die Unterbringung des Filters hängt davon ab, ob es sich um einen Innenfilter oder einen Außenfilter handelt.

Die Wahl des richtigen Filters

Innenfilter reinigen das Wasser direkt im Aquarium. Außenfilter saugen das Wasser an und bereiten es außerhalb des Beckens auf. Im Aquariumsschrank oder direkt hinter dem Aquarium findet der Außenfilter seinen Platz und ist damit nicht sichtbar. Welche Filterart verwendet wird, hängt von der Größe des Beckens ab. Optimal ist, wenn das Wasser zweimal in der Stunde den Filter durchläuft.

Den richtigen Platz im Aquarium finden

An der Rückwand des Beckens lässt sich der Innenfilter anbringen. Das Kabel verschwindet dabei hinter dem Aquarium. Wichtig ist, dass das gereinigte Wasser an der Oberfläche austritt und so die Wasseroberfläche bewegt. Dem Becken wird so frischer Sauerstoff zugeführt, der für die Fische wichtig ist. Der Außenfilter arbeitet wie der Innenfilter. Der große Unterschied ist, dass das Wasser außerhalb von dem Becken gereinigt wird. Dabei saugt der Filter das Wasser durch einen Schlau ein und lässt es durch einen weiteren Schlauch wieder in das Becken zurück fließen. Das gereinigte Wasser führt dem Becken frischen Sauerstoff zu.

Was ist ein filterloses Aquarium?

Ein filterloses Aquarium zeichnet sich dadurch aus, dass man weder außen noch innen künstliche Filter anbringt. Das bedeutet jedoch nicht dass das Wasser ungefiltert bleibt. Die Aufgabe das Wasser zu reinigen obliegt nun den Lebewesen im Aquarium.
Es gibt mehrere Möglichkeiten ein filterloses Aquarium zu betreiben. Man kann von Anfang an auf Filter verzichten oder, die etwas mutigere aber durchaus mögliche Variante, die Filter in einem schon vorhandenen Aquarium entfernen.
Mit genug Vorbereitung und Beobachtung kann man bei einem filterlosen Aquarium auch auf Pumpen und Wasserwechsel verzichten sobald sich ein Gleichgewicht eingestellt hat.

Wie funktioniert das Filtern des Wassers?

Der Mulm (eine Ansammlung von Abfallprodukten) lagert sich im Aquarium ab. Die in ihm vorhandenen Bakterien wandeln die Abfallstoffe in Mineralien um, die von den Fischen und Pflanzen wiederverwertet werden können.

Warum ein filterloses Aquarium?

In erster Linie, soll es den Fischen und anderen Lebewesen die im Aquarium leben ein naturgetreueres Leben schaffen.
Durch zusätzliche Mittel die der PH-Regulierung oder dem Zusatz von Nährstoffen dienen, kann die Lebensweise der Tiere negativ beeinflusst werden, wenn sie in der falschen Zusammensetzung oder im falschen Mengenverhältnis eingesetzt werden. Dies kann durch das Fehlen eines Filters vermieden werden, da dadurch ein kleines eigenes Ökosystem entsteht, was meist keiner bzw. weniger Zusatzmittel bedarf.

Aquarium Filter: Wann das erste Mal reinigen?

Ein Aquarium Filter wälzt das Wasser um und filtert dieses, damit Verschmutzungen gesammelt und abgebaut werden können. Die erste Reinigung des Filters bei einem neuen Aquarium sollte dann geschehen, wenn der Filter so stark verschmutzt ist, dass nicht mehr genug Wasser im Aquarium umgewälzt und gereinigt werden kann. Dies erkennt man unter anderem an dem trüben Wasser. Intakte Filter können eine bestimmte Strömung im Aquarium erzeugen, welche die manche Aquarienbewohner zu schätzen wissen.

Die erste Filterreinigung

Der Aquarium Filter sollte jedoch nur dann gereinigt werden, wenn der oben beschriebene Fall auftritt und der Filter das Wasser im Aquarium ungenügend umwälzt oder keine ausreichende Strömung mehr erzielt werden kann.

Der Filter darf niemals zu oft gereinigt werden.

Nicht zu oft reinigen

Bei einer zu häufigen Reinigung des Aquarium Filters sind zwar immer Verschmutzungen vorzufinden, allerdings werden bei jeder Filterreinigung auch die für das Aquarium so wichtigen Bakterien mit entfernt. Ohne diese Bakterien läuft ein Aquarium niemals stabil. Zu oft reinigen ist also im Falle des Aquariums nicht empfehlenswert.Für die Filterreinigung gibt es keine Faustregel mit festen Zeitabständen, da jedes Becken individuell ist und die Verschmutzungen unterschiedlich stark sein können. Im Laufe der Zeit bekommt man eine Routine für das eigene Aquarium und die notwendige Filterreinigung.

Welchen Bodengrund für das Aquarium?

Wann den ersten Wasserwechsel durchführen?

Viele Aquarianer älteren Semesters vertreten bis zum heutigen Tage die Meinung, dass das Aquarien-Wasser gar nicht alt genug sein könne.Wasserwechsel im Aquarium

Die Frage nach dem weshalb und warum weiß allerdings niemand so recht zu beantworten. Sicherlich entbehrt diese Theorie jeglicher Grundlage, da sich in altem Wasser Schad- und Giftstoffe, in erster Linie die Abbaustoffe aus Kot und Futtermittelresten, ansammeln. Es gibt allerdings einige Fischarten, die in ihrer Heimat in gar nicht so sauberem, klarem Wasser leben und daher auch älteres Wasser vertragen.

Die Häufigkeit des Wasserwechsels

Grundsätzlich sollte man seinen Pfleglingen beste Wasserbedingungen bieten.
Die Häufigkeit des Wasserwechsels richtet sich nach der Anzahl der Pflanzen und Fische. Befinden sich viele Pflanzen im Becken, erfolgt der Wechsel seltener. Befinden sich hingegen viele Fische in einem Becken, erfolgt der Wechsel häufiger. Für das Aquarien-Milieu ist es wichtig, dass nicht ein Wechsel der gesamten Wassermenge erfolgt, sondern lediglich ein Viertel bis ein Drittel der ursprünglichen Menge ersetzt wird.

Der 1. Wasserwechsel

Wurde das Aquarium lange nicht gereinigt oder ist es aus anderen Gründen stark verschmutzt, sollte zwei Drittel bis drei Viertel der ursprünglichen Menge ersetzt werden. Aquarien-Wasser sollte im Übrigen nicht Tümpeln oder Gewässern entnommen werden, in welchen zudem noch andere Fische leben. Niemand kann wissen, welche Schadstoffe und Parasiten für die Aquarien-Besatzung eine Gefährdung darstellt.